Wo heute in der Altstadt die Büttnerstraße in die Hugo-Keller-Straße mündet, gab es noch vor 150 Jahren ein Abzugsloch für Tau- und Regenwasser. Man nannte es das „Hundeloch“, und sogar der Bäcker, der dort wohnte, wurde seinen Namen „Hundebäcker“ nicht mehr los. Das hing mit der Sage vom dreibeinigen Hund zusammen.
Nur einmal im Jahre, nämlich in der Weihnachtsnacht, tauchte ein geheimnisvoller Hund, groß wie ein Kalb, in Görlitz auf. Sein Fell war schwarz und zottig, seine Augen… |