Pressemitteilungen

Ein wichtiges Instrument der Öffentlichkeitsarbeit für den Aktionskreis für Görlitz sind Pressemitteilungen. Pressemeldungen informieren Journalisten über Aussagen, Ereignisse und Veranstaltungen. Wer, Wo, Wann, Was, Wie, Warum stehen hierbei im Mittelpunkt der Information.

Wege zum “Görlitz von Morgen”

Der Aktionskreis für Görlitz e.V. hat Oberbürgermeister Octavian Ursu am 3. Dezember 2019 eine Dokumentation mit dem Titel „Quo vadis, Görlitz?“ übergeben. Sie ist die Auswertung eines zweitägigen Zukunftskongresses, den der Aktionskreis schon am 16./17. November 2018 zusammen mit dem Interdisziplinäres Zentrum für ökologischen und revitalisierenden Stadtumbau (IZS) und dem Institut für Transformation, Wohnen und soziale Raumentwicklung (TRAWOS) der Hochschule Zittau/Görlitz initiiert, organisiert und durchgeführt hatte. Während des Kongresses hatten 120 geladene Gäste aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur und zivilgesellschaftlichen Vereinen und Organisationen viele für Görlitz relevante Zukunftsthemen und damit verbundene Chancen und Risiken für die Stadtentwicklung identifiziert, diskutiert und dokumentiert sowie notwendige Schritte zur Realisierung von realistischen Zukunftstrends aufgezeigt. Die vom Teilnehmerkreis erarbeiteten Themen reichten von Bildung und Forschung, der Europastadt Görlitz/Zgorzelec, dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, der Innenstadtentwicklung, Lebensqualität und Wohnen, der innerstädtischen Mobilität, und Wirtschaft und Arbeiten bis zu Zivilgesellschaft und Bürgerbeteiligung, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, und Zukunftskultur und Zukunftspolitik.

Die Dokumentation „Quo vadis, Görlitz?“ mit den darin enthaltenen Analysen und Anregungen soll den für die Stadtführung Verantwortlichen als Handreichung für die Gestaltung des „Görlitz von Morgen“ dienen. Der Zukunftskongress hat eindrucksvoll gezeigt, dass Görlitz eine lebendige Zivilgesellschaft besitzt, die bereit ist, sich für die Zukunft ihrer Stadt aktiv einzubringen. Ihr Zusammenhalt ist eine wichtige Voraussetzung nachhaltig positiver Zukunftsgestaltung. Es wurde jedoch auch deutlich, dass es der Entwicklung neuer Formen und Gelegenheiten sozialer Integration und Partizipation in allen Lebensbereichen bedarf, um da wahre Potenzial unser schönen Stadt zu nutzen.

Aktionskreis für Görlitz mit neuem Vorstand

Bereits zum 25. Mal trafen sich vergangenen Sonnabend die Mitglieder dieses renommierten bürgerschaftlichen Vereins zu ihrer jährlichen Hauptversammlung. Diesmal galt es auch Abschied zu nehmen von Joachim Rudolph, ihrem langjährigen Vorstandsvorsitzenden. 18 Jahre lang trug er Verantwortung für den Verein, der sich in dieser Zeit mit einer Vielzahl von Aktivitäten um die Entwicklung der Stadt Görlitz verdient gemacht hat. Ulf Grossmann, der frühere Görlitzer Kulturbürgermeister und zugleich auch Aktionskreismitglied, würdigte die Verdienste von Herrn Rudolph und überreichte ihm als symbolisches Geschenk eine eindrucksvolle Zusammenstellung von stadtgeschichtlichen Veröffentlichungen, die der Aktionskreis unter Rudolphs Ägide herausgebracht hat.Die Anwesenden verabschiedeten Herrn Rudolph mit herzlichem, dankbarem Applaus und wählten einen neuen Vorstand, der sich wie folgt zusammensetzt:

 

· Vorsitzender: Rainer Müller, Bankdirektor i.R.
· Stellvertretende Vorsitzende: Gabriele Melzer, Görlitzer Unternehmerin
· Schatzmeister: Benedikt Hummel, Kulturmanager
· Vorstandsmitglied: Dr. Markus Bauer, Direktor des Schlesischen Museums
· Vorstandsmitglied: Dr. Robert Heimann, emeritierter Professor für Mineralogie

Der Aktionskreis wird auch unter der neuen Führung seine in den vergangenen 25 Jahren bewährte Rolle als konstruktiv-kritische Stimme der Bürgerschaft und Partner der für die Stadtentwicklung politisch verantwortlichen Entscheidungsträger spielen.

Görlitz, 07.02.2016


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