Bürgerforum

Zur Aktivierung der Bürgerschaft dient eine neue Veranstaltungsreihe mit dem programmatischen Titel „Bürgerforum“. Sie ist im Juli 2016 erfolgreich angelaufen. Der Aktionskreis bleibt seinem Motto treu: „Verein für bürgerschaftliche Mitwirkung bei Stadterhaltung und Stadtentwicklung“

Parkraum-Freiraum-Lebensraum

Ob die Görlitzer je mit der Gestaltung des Obermarkts zufrieden waren, fragt SZ-Redakteur Sebastian Beutler in seinem Bericht über das jüngste Bürgerforum des Aktionskreises. Die Mehrheit der zahlreichen Besucher war es offenkundig nicht. Sie wünschte sich, dass der Obermarkt nicht länger als Parkplatz missbraucht wird.

Dirk Ohm, der als Verkehrsplaner in vielen historischen Städten tätig ist, bemerkte: „Görlitz hat so gut wie keine Verkehrsprobleme – außer dem einen: Es steht zu viel Blech herum!“

Dies tut nicht nur dem Auge des Betrachters weh, sondern führt auch zu funktionalen Störungen im Stadtorganismus. Gerade am Obermarkt und am Klosterplatz ist dies schmerzlich erlebbar. Sie werden als Achsen für den Durchgangsverkehr und als zentrale Parkplätze genutzt und können deshalb ihre eigentliche Gelenkfunktion zwischen Zentrum und Altstadt nur unzureichend wahrnehmen. Das Ergebnis ist u.a. in der der Steinstraße zu beobachten. „Schwierige Verbindung zum Obermarkt. Läden schließen trotz guter Innenstadtlage“ titelte die SZ erst vor wenigen Tagen.

Wir wollen uns mit dieser Situation nicht zufrieden geben, sondern von dem in der Satzung zur Bürgerbeteiligung vorgesehenen Petitionsrecht Gebrauch machen. Dann haben auch die Stadträte, über deren Anwesenheit in unserer Veranstaltung wir uns gefreut haben, Gelegenheit sich zu positionieren.

Unser Ziel ist ein ausgewogeneres Verhältnis von Parkraum, Freiraum und Lebensraum in unserer Stadt.

Hat die Görlitzer Straßenbahn eine Zukunft?

Dienstag, den 05. Juli 2016 um 17.00, Schlesisches Museum
Präsentation des neuen Nahverkehrskonzepts durch Oberbürgermeister Deinege.

Wie weiter mit der Synagoge?

Mit der glanzvoll sanierten Synagoge besitzt Görlitz nun ein weiteres architektonisches Juwel von nationalem Rang. Wie soll dieses ehemalige jüdische Gotteshaus künftig mit Leben gefüllt werden? Dieser Frage stellten sich am 25.10.2016 in der teilsanierten Neuen SynagogeDr. Michael Wieler, Görlitzer Bürgermeister
Dr. Markus Bauer,Vorsitzender des Förderkreises Görlitzer Synagoge
Dr. Nora Goldenbogen, Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde zu Dresden
Moderation: Frank Seibel, Journalist

Revitalisierung der Görlitzer Stadthalle !?

Die Stadthalle diente seit der Eröffnung 1910 bis zur Schließung 2005 zahlreichen kulturellen Veranstaltungen. Eine geplante Sanierung wurde 2012 abgebrochen. Ob und wie es mit der Sanierung der Stadthalle weiter geht, dieser Diskussion stellten sich am 3. März 2017 im Bürgerforum namhafte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft.Diejenigen unter den rund 150 Besuchern, die von unserem 3. Bürgerforum ein Wunder erwartet hatten, wurden enttäuscht. So wie der Vertreter der Sächsischen Zeitung, der seinen Bericht mit „Vorhang zu – und alle Fragen offen“ überschrieben hatte. Wer allerdings mit realistischen Erwartungen gekommen war, erlebte eine spannende Veranstaltung mit einem prominent besetzten Podium und einem engagierten Auditorium. Axel Krüger agierte als Moderator souverän und kenntnisreich, konnte aber auch mit unbequemen Fragen zu den Themen Nutzung und Betriebskosten die Protagonisten nicht von ihrer positiven Grundaussage abbringen: Der politische Wille zur Sanierung der Stadthalle ist einhellig. Sie wird kommen, wenn auch der Weg dorthin noch nicht klar abzusehen ist.

Abzusehen ist aber schon jetzt die baldige Nutzbarkeit des kleinen Saales und des Stadthallengartens. Das wird die Stadthallenfans nicht glücklich stimmen. Aber es ist ein Zwischenergebnis, das sie als Erfolg verbuchen können.


Aktuelles


Dienstag, 16. Jan 2018
17.00 Uhr
Trends der Stadtentwicklung
Erstes Europastadt-Gespräch 2018